Redebeitrag „Antisemitische Mörder und ihre Apologeten“

Heute sind es nicht mehr Nazis mit Stahlhelmen, die die größte existentielle Bedrohung für die Juden und ihren Staat darstellen, sondern Mullahs mit Turban und antisemitische Mörderbanden wie die Hamas und die Hisbollah. Doch ohne den weltweiten Rückhalt, das Wegschauen und die Appeasement-Politik wäre eine derartige Aggression, wie man sie von Hamas, Hisbollah und dem iranischen Regime derzeit kennt nicht möglich – zumindest nicht in in diesem Ausmaß. Daher reicht es nicht, ein Lippenbekenntnis gegen Antisemitismus abzulegen, sich gegen das antisemitische Regime in Teheran, gegen Hamas und Hisbollah auszusprechen, obwohl das natürlich ein unbedingt notwendiger Schritt wäre, sondern man muss auch die Apologeten der antisemitischen Mörder bekämpfen, denunzieren und klar benennen. All die Todenhöfers, die Augsteins, aber auch die Steinmeiers und Sigmar Gabriels tragen mit ihren Fake News, mit ihrem unerträglichen Verständnis für die Mörder, mit der Täter-Opfer-Verdrehung und der Verkehrung von Ursache und Wirkung, mit einer Verbeugung vor dem Grab von Arafat und den Staatsbesuchen im und den Wirtschaftsgeschäften mit dem antisemitischen Regime in Teheran ihren Teil dazu bei, dass das Morden nicht aufhört, dass die Mörder nicht konsequent verurteilt werden uns so weiter machen wie bisher.

Auch bei der jüngsten Anschlagswelle in Israel offenbarte sich dies wieder mit aller Deutlichkeit.

In Israel gab und gibt es in den letzten Wochen verstärkt Angriffe auf Juden und Israelis – oftmals mit Todesfolge für die Betroffenen. Als vorgeschobener Anlass für die jüngste Anschlagswelle fungierte eine Sicherheitsmaßnahme Israels: Am Tempelberg wurden als Reaktion auf ein Attentat auf israelische Sicherheitskräfte, bei welchem zwei Israelis ums Leben kamen und drei Terroristen erschossen wurden, Metalldetektoren aufgestellt. Eine – angesichts der Lage in der Region – verhaltene Maßnahme zum Schutz der Besucher des Tempelberges. Doch sie genügte, um die religiösen Gefühle von dauerbeleidigten Muslimen zu verletzen und die antisemitischen Gelüste von palästinensischen Judenhassern zu entflammen. In der Woche nach dem 14.07.2017 (Tag des Attentates auf dem Tempelberg) kam es immer zu Angriffen auf Juden und Israelis:

  • 14.07.: Zwei israelische Sicherheitskräfte wurden auf dem Tempelberg von Terroristen getötet

  • 14.07: Molotow-Cocktails wurden auf ein Fahrzeug geworfen indem sich eine Familie aus Israel befand. Drei Insassen, darunter ein Baby, wurden verletzt. (1)

  • 17.07.: Am Abend wurden im Stadtteil Silwan Molotow-Cockails und Feuerwerkskörper auf israelische Sicherheitskräfte geworfen. Im Stadtteil Isawiya bewarfen vermummte arabische Jugendliche die israeischen Sicherheitskräfte mit Steinen, Molotow-Cocktails und Feuerwerkskörpern. Ein israelischer Polizist wurde verletzt und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. (2)

  • 18.07.: Gegen Mittag fuhr ein Terrorist in der Nähe von Hebron bewusst (er beschleunigte vorher) mit seinem Auto israelische Sicherheitskräfte an, zwei von ihnen wurden verletzt. Der Täter wurde während der Tat erschossen. (3)

  • Am 19.07. rief die Palästinenserführung unter der Führung von Abbas – friedensbemüht wie eh und je – den „Tag des Zorns“ aus und goss damit weiter Öl ins Feuer. Die Proteste der Palästinenser nahmen in den darauf folgenden Tagen nochmals zu.

  • 20.07: Ein Terrorist versuchte in der Stadt Gush Etzion israelische Sicherheitsbeamten mit einem Messer zu erstechen. Der Angreifer wurde geistesgegenwärtig von den Polizisten erschossen. (4)

  • Den blutigen Höhepunkt erreichte die Angriffswelle genau eine Woche nach dem Attentat auf dem Tempelberg: Am Freitag, den 21.07.2017 wurden Josef Salomon (70) und seine beiden Kinder Chaya Salomon (46) und Elad Salomon (36) von einem Terroristen ermordet, die Frau von Josef Salomon, Tova Salomon, wurde mittelschwer verletzt.

Auch in den folgenden Tagen kam es immer wieder zu Angriffen auf Juden und Israelis. Um nur noch ein Beispiel anzuführen: Am 24.7. wurde ein Busfahrer (arabischer Israeli) von einem Araber mit einem Messer angegriffen weil dieser ihn für einen Juden hielt. Das Opfer kam mit mittelschweren bis schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Angreifer sagte später aus, er habe es „für Al-Aqsa“ getan. (5)

Auch nachdem Israel die Metalldetektoren am 25.07.2017 wieder abgebaut hatte – eine mehr als bezeichnende Folge der internationalen Reaktionen – legte Abbas nach und erklärte, dass die Al-Aqsa Moschee „in Gefahr“ sei, da die Israelis sie zerstören und an deren Stelle einen „angeblichen Tempel“ errichten wöllten (6). Die internationale Gemeinschaft stopfte sich schnell wieder die Finger in die Ohren und überhörte diese antisemitische Agitation, die dafür sorgte, dass die Gewalt anhielt. Am 02.08. wurde daraufhin ein 42 Jahre alter Angestellter eines Supermarktes von einem 19 Jahre alten Araber mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Das Opfer wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert und in ein künstliches Koma versetzt (7)


Wir wollen mittels unserer Kundgebung die eigentlich minimale Forderung, nämlich, dass die antisemitischen Morde aufhören, dass kein Jude sterben muss nur weil er Jude ist, erheben und gegen alle unsäglichen „Wenns und Abers“ von vermeintlichen „israelsolidarischen“ Gruppen und Einzelpersonen intervenieren.


Gegen antisemitische Mörder und ihre Apologeten – für eine konsequente Solidarität mit Israel!

Quellen:

(1) http://www.timesofisrael.com/infant-among-3-lightly-injured-in-firebomb-attack-in-jerusalem/ [Zugriff: 19.07.2017, 10:00 Uhr]

(2)  vgl.: http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/32087/Default.aspx [Zugriff: 29.07.2017, 16:30 Uhr]

(3) http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/32088/Default.aspx [Zugriff: 01.08.2017, 20:45 Uhr]

(4) http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/32099/Default.aspx [Zugriff: 28.07.2017, 12:30 Uhr]

(5) http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/32112/Default.aspx  [Zugriff: 29.07.2017, 22:45 Uhr])

(6) vgl.:http://www.mena-watch.com/palaestinensische-autonomebehoerde-fuehrt-tempelberg-hetze-fort/ [Zugriff: 07.08.2017, 10:45 Uhr]

(7)(http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/32155/Default.aspx [Zugriff: 08.08.2017, 18:45 Uhr]

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